Beispiel: Messwiederholungen & Bedienereinstellungen

adminZuletzt aktualisiert: 15.06.2026
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Diese Prozedur zeigt, wie sich Mess- und Ablaufeinstellungen interaktiv steuern lassen – mit OPBR, ASK-, MEMI, MATH und VSET NMEAS.

Abschnitt 1: Fehlerstop wählen

1.002  OPBR    Soll die Prozedur bei Fehlern stoppen?
1.003  IF      MEM1 == 1
1.004  DISP    Fehlerstop ist aktiviert.
1.005  ASK-    F
1.006  ELSEIF  MEM1 == -1
1.007  ASK-    A
1.008  DISP    Fehlerstop ist deaktiviert.
1.009  ELSE
1.010  DISP    Unerwarteter Wert. Bitte ueberpruefen.
1.011  ENDIF
  • OPBR fragt, ob die Prozedur bei Fehlern anhalten soll; die Antwort landet in MEM1 (1 = Ja, -1 = Nein).
  • ASK- F blendet die Übersicht aus (nur bei Fehlern anzeigen), ASK- A aktiviert die automatische Abarbeitung.

Abschnitt 2: Messwiederholungen eingeben

1.012  MEMI    Wieviele Messungen sollen durchgefuehrt werden?
1.013  IF      MEM < 3
1.014  MATH    MEM = 3
1.015  DISP    Minimale Anzahl von 3 Wiederholungen eingestellt.
1.016  ELSEIF  MEM > 10
1.017  MATH    MEM = 10
1.018  DISP    Maximale Anzahl von 10 Wiederholungen eingestellt.
1.019  ELSE
1.020  DISP    Eingegebener Wert wird uebernommen.
1.021  ENDIF
  • MEMI fragt nach der Anzahl der Messwiederholungen (Speicher MEM).
  • Logik: bei MEM < 3 auf 3 setzen, bei MEM > 10 auf 10 begrenzen, dazwischen den Wert übernehmen.

Abschnitt 3: Wiederholungen setzen

1.022  VSET    NMEAS = [MEM]

VSET NMEAS setzt die Anzahl der Messwiederholungen auf den Wert in MEM.

Befehle im Überblick

Befehl Beschreibung
OPBR Fragt eine Ja/Nein-Antwort ab, Ergebnis in MEM1.
IF/ELSEIF/ELSE Bedingte Anweisungen je nach Antwort.
ASK- F Übersicht aus (nur bei Fehlern anzeigen).
ASK- A Automatische Abarbeitung an.
MEMI Numerische Eingabe vom Bediener (Speicher MEM).
MATH Setzt MEM abhängig von Bedingungen.
DISP Sachliche Hinweise für den Bediener.
VSET NMEAS Anzahl der Messwiederholungen festlegen.