Hallo zusammen,

ich möchte gerne eine Widerstandskalibrierung mit metcal 7.3 realisieren.

Verwendet wird ein Fluke 8508A als Gebrauchsnormal.


Gedanklich sind verschiedene steckbare Widerstände zu vermessen.

Durch den mechanischen Aufbau der Anlage kann die Verbindung bis zum Messplatz zwar in 4-Leiter ausgeführt werden, ein "Restwiderstand" bleibt aber immernoch. Dieser ist gemäß der Logik nun zu tarieren.


Bei einer manuellen Kalibrierung (ohne metcal) wird dazu einfach eine Kurzschlussbrücke auf den Kalibrieradapter aufgesteckt und die schicke Offset-Taste betätigt.

Im Anschluss können die einzelnen Widerstände gesteckt werden um deren "echten" Widerstandswert zu ermitteln (bzw. feststellen ob der zu vermessende Wert auch innerhalb der gesteckten Toleranzen liegt).

Um Fragen bezüglich der Widerstände selbst vorzubeugen, Widerstände mit höherer Präzision könnten zwar verwendet werden, da die Komplettteile jedoch von einem Zulieferer gefertig werden ist eine entsprechende Kalibrierung unabdingbar.


Eine Prozedur habe ich bereits mal entworfen, der "tarierte" Wert wird auch in den Zwischenspeicher geschrieben, jedoch kann ich diesen nicht von den zu vermessenden Widerständen abziehen.


Ich habe scheinbar einen kleinen Denkfehler, weil gehen muss das sicherlich.


Der Code der bisherigen Prozedur sieht folgendermaßen aus: (vergleiche Stecker.txt).

Mein Problem ist nun, der Kurzschlusswiderstand wird korrekt angezeigt, nur nicht von dem 50Ohm Widerstand abgezogen.


Warum denn nur nicht?



beste Grüße

Thomas