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FLUKE MET/CAL Datenbank auf Windows Server 2016

FLUKE® MET/CAL® Datenbank auf Windows® Server 2016

Das Projekt

Sicheres Hosten der Sybase Anywhere 11 Datenbank METBASE® des Fluke MET/CAL Systems.

Die METBASE Datenbank von FLUKE® METCAL® ® und FLUKE MET/TRACK ist immer noch stark verbreitet. Noch hat nicht jeder Nutzer das Upgrade auf FLUKE MET/TEAM vorgenommen und für den ein oder anderen Kunden lohnt sich der Umstieg auch einfach nicht. FLUKE MET/CAL in der Version 9 hat schließlich nur eine neue Optik und keine neuen Funktionen für den Techniker erhalten. Aber auch um seine Altdaten nach dem Upgrade zugriffsfähig zu halten, kann das Erhalten des Datenbankservers METBASE notwendig sein.

Bei einem Kunden stellte sich die Frage, wie der Datenbankserver auf seinem Windows 2016 System installiert werden kann. Das für FLuke® MET/CAL® verwendete System Sybase Anywhere SQL Server 11 ist leider vom Hersteller nicht mehr auf eine neuere Variante gebracht worden und so sind natürlich auch alle Lizenzen nur für diese 11er Version. Weiterhin wollte der Kunde als METTRACK Ersatz unseren calServer® verwenden. Da das System Live mit der Fluke® METBASE repliziert, sollte diese weiterhin verfügbar sein.

Die Umsetzung

Im Windows® Server 2016 oder allen Linux basierten NAS Systemen(QNAP, Synology) ist mittlerweile die Docker Technologie implementiert. Die Docker Container schaffen eine stabile Ablaufumgebung für Anwendungen, zum Beispiel wenn die Software "umziehen" muss. Diese neue Virtualisierungslösung arbeitet mit Containern, die beliebig miteinander verknüpft werden können und dann virtuell innerhalb des Hostsystems arbeiten. Kurz gesagt, ein Container besteht aus einer kompletten Laufzeit-Umgebung: der Applikation selbst, den Programmbibliotheken, den Konfigurationsdateien und allen sonst nötigen Tools.

Der Vorteil: Ein beliebiges Hostsystem nimmt den Container auf und öffnet nur die Schnittstelle für den Datenbankzugriff. Alles läuft mit den Resourcen des Hosts und damit flüssig, schnell und zuverlässig. Als kleinen Bonus kann man die Backups automatisiert erstellen lassen und muss in der gesamten Anwendung nur einen Port - den zum Datenbankzugriff - öffnen. Weiterhin ist das von uns erstellte Docker image mit den letzten Updates der Version 11 versehen, was Fluke® seinerzeit nicht mehr in sein System aufnahm. Eine bessere Langzeitstabilität ist somit gewährt. Bei einem Anfang 2016 auf das System umgestiegenen Kunden war noch nie ein Neustart notwendig.



Projekt Info

  • Client:  nicht genannt
  • Datum: Januar 2019
  • Hilfsmittel: Remote Steuerung
  • Projektdauer: 8 h (Umzug/Kontrolle der Altdatenbank eingeschlossen)

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